Jugend- und Kulturzentrum „Theater Variabel“ Olbernhau

Das Programm im Januar 2010

Die Weihnahchtsgeschichte nach Charles Dickens

von/mit: Christian Keilig und Gunnar Rug

Figurenstück mit Liedern

Programmtext

Der herzlose Geschäftemacher Ebenezer Scrooge wandelt sich zu einem gütigen, die Not der Menschen lindernden alten Herren. Dickens bedient sich hierfür der Mittel der Groteske: Am Heiligen Abend erscheint dem alten Geizhals der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley, der zu Lebzeiten noch geiziger als Scrooge war, und prophezeit Scrooge ein düsteres Ende für den Fall, dass er sein Leben nicht grundlegend ändere. Danach zeigt sich der Geist der vergangenen Weihnacht, welcher Scrooge in seine Kindheit zurückversetzt, gefolgt vom Geist der gegenwärtigen Weihnacht, der ihn ins Haus seines ärmlich lebenden Schreibers Cratchit und dessen Familie sowie in das Haus seines Neffen geleitet. Der Geist der künftigen Weihnacht schließlich führt ihn zu seinem einsamen Sterbebett und zeigt ihm seinen Grabstein. „Die Wege der Menschen deuten ein bestimmtes Ende voraus, auf das sie hinführen, wenn man auf ihnen beharrt. Aber wenn man von den Wegen abweicht, ändert sich auch das Ende“, erkennt Scrooge, läutert sich und wird fortan zu einem anderen Menschen.

Wie dem Herrn M.das Leiden ausgetrieben wurde

von/mit:

Programmtext

Ausstellungseröffnung

von/mit: Tobias Gerstner

Collagen und Montagen

Programmtext

"Nachdem ich schon in Jahren 2002-2004 mit verschiedenen Ausstellungen im Erzgebirge, in Prina und Jirkov (Tschechien) meine künstlerischen Aktivitäten im Bereich der abstrakten und künstlerischen Analogfotographie präsentieren konnte, kam ich im Rahmen meines Studiums an Fachhochschule für Kunst/ Kunstherapie und Theaterpädagogik in Ottersberg, mit dem Medium der abstrakten und intuitiven Malerei und Zeichenkunst in Kontakt. Seitdem verbringe ich nun die mir mögliche Zeit im Atelier und arbeite mich forschend mit Spachtel und Pinsel über verschiedenste Materialien,Farben und Lacke. Dabei bediene ich mich der künstlerischen Technik der Montage mit Gips, Stahl, Papier oder auch elektronischen Bauteilen." (Tobias Gerstner)

Am Südpol,denkt man, ist es heiß

von/mit: Puppentheater und Regiearbeiten Volkmar Funke

ein wunderbar heiteren Figurentheaters nach einem Buch von Elke Heidenreich

Programmtext

Premiere im Kulturraum der Stadtbibliothek in Radebeul-Ost: und die Besucher konnten ein wunderbar komisches und zugleich großartig erzähltes und gespieltes Stück Figurentheater erleben. Der Erfurter Udo Schneeweiß schuf für Volkmar Funke die wunderbare Pinguinkolonie wie auch die drei täuschend echt nachempfundenen Tenöre. Er war zudem auch für das Opernschiff (ein alter brauner Koffer mit allerhand Aufbauten) zuständig,von dem sich das Deck herausklappen ließ und sich somit in eine Opernbühne verwandelte. Die Antarktis entstand mittels eine weißen Tuches, das über eine unebene Tischplatte gebreitet war. Funke selbst trat im schwarzen Anzug und schwarzem Hut auf und trug eine dicke kluge Brille auf der Nase.Die schützte ihn allerdings nicht davor, andauern laut zu grübeln:“"Wo war ich?"“ Man sollte ihn beruhigen. Er war stets am richtigen Platz und war auch immer in bester Spiellaune. Seine Geschichte ist ein wundervoller, unterhaltsamer Exkurs in die rätselhaft Welt der Pinguine, die sich am Ende auch nicht anders als die Menschen verhalten. Mit einem kleinen , aber wichtigen Unterschied: Sie können Kunst noch genießen. ..."