Jugend- und Kulturzentrum „Theater Variabel“ Olbernhau

Das Programm im März 2021

Turandot

Turandot

von/mit: Compania Sincara

Ein Theatermärchen frei nach Carlo Gozzi

Programmtext

Turandot? Ach ja. Hat man schon gehört... Oper! Puccini. Auch Brecht! Und das Märchen für Theater von Gozzi? Hat immerhin Schiller bearbeitet. Ist das nicht diese männermordende Prinzessin? Es geht jedenfalls um eine Kaisertochter, die einem Kandidaten nach dem andern, weil sie ihre Rätsel nicht erraten, den Kopf abschlagen lässt. Also allen, die Kaiser von China werden wollen. Für die abgeschlagenen Köpfe ist bald kein Platz mehr auf der Stadtmauer. Und andauernd Krieg. Kopfabschlagen und Krieg. Da gibt’s nichts zu lachen. Oder? Wir spielen Turandot! Kommt und seht, liebes Publikum! Bei uns treten der Kaiser von China und seine Tochter als ›kleine Leute‹ auf. Dafür kommen fünf seltsame Vögel ganz groß raus. Einmal hatten diese dummen Hänse Posten am Hof von Zhōngguó, dem Reich der Mitte. Chef der Eunuchen der eine, des Dienstpersonals der andre. Drei saßen auf Ministerposten: für Finanzen, Justiz und Verteidigung. Nun sind sie wie die Zugvögel nach dem Winter zurück und zwitschern uns was von der Sache mit dem Quiz und dem Kopfabschlagen. Aber auch von andren Dingen, denn so wie in der Fremde studieren sie bald dort, bald hier immer mal wieder die Menschen. Kommt und seht, was sie herausgefunden haben! Compania Sincara macht tolles Theater! Seht zu, ob Ihr den Spottvögeln trauen könnt! – Und wenn die auch Angst haben? – Lacht trotzdem! Und behalten Sie den Kopf oben! (Foto: Thomas Puschmann)

Ich wollte nie Karriere, ich wollte singen.

Ich wollte nie Karriere, ich wollte singen.

von/mit: Annett Illig, Verena Noll, Marcel Schrenk

Eine Hommage an Elisabeth Rethberg

Programmtext

Elisabeth Rethberg (Künstlername) oder Sättler (Geburtsname) ist in Schwarzenberg/Erzgebirge geboren, war als Sopranistin von 1914-22 an der Oper in Dresden engagiert, 1922-42 an der MET in NewYork. Sie war ein Weltstar ! ​ E.Rethberg war auch in der Ferne in NewYork ihrer Heimat stets verbunden und hat selbst dort ihre Erzgebirgischen Bräuche gelebt (Pyramiden, Lieder, Gedichte). Ab Ende der 60er Jahre war sie an Alzheimer erkrankt und ist 1976 in NewYork gestorben. Die Stadt SZB hat zu ihren Ehren den Auftrag für das Projekt „Eine Hommage an E.Rethberg“ an Annett Illig gegeben. Frau Annelies Borack aus Schwarzenberg die das Leben von E.Rethberg recherchiert hat, hat uns dankenderweise viele Dokumente bereitgestellt. Der Abend ist eine Mischung aus Theater und klassischem Gesang…einmalig.

Tagebuch eines Wahnsinnigen

Tagebuch eines Wahnsinnigen

von/mit: Ensemble La Vie

nach Nikolai Gogol

Programmtext

Aksenti Iwanow Propristschin ist Mitarbeiter in einem Ministerium. Er ist der, den alle übersehen, einer der sich krumm macht und wund läuft, ohne dass es jemanden schert. Jeden Tag vor akkuratem Arbeitsantritt liest er die sonderbaren Sprüche, die ihm sein Abrisskalender in der Mietwohnung anzeigt. Neue Spuren tun sich auf. Sein Selbsthass beginnt sich zu relativieren. Er bemerkt Blicke der Tochter des Regierungsbeamten, er vernimmt Stimmen, die aus Hundemäulern kommen und ihm Perspektiven verheißen. Er schält sich wie eine Made aus seinem Kokon und beginnt zu flattern; in die lichte Welt, in den Ruhm, hinein in die vermauerten Wände einer Anstalt. Erst hier, im Grauen der geschlossenen Psychiatrie, wird er ausleben, was er insgeheim immer war: der König von Spanien. Die einsamen, schmerzhaft komischen Bekenntnisse dieser Beamtenseele sind seit Gogol von bleibender satirischer Schärfe.

Hänsel und Gretel

Hänsel und Gretel

von/mit: Wandertheater Schwalbe

nach dem Märchen der Gebrüder Grimm

Programmtext

Das Märchen erzählt die Geschichte von Hänsel und Gretel, welche sich im wald verlaufen und zu einem Knusperhäuschen kommen. doch wer wohnt in diesem Häuschen und kommen Hänsel und Gretel jemals wieder nach Hause?

Kasper und die Eierplinsen

Kasper und die Eierplinsen

von/mit: Cornelia Fritzsche

Kasper-Figuren-Theater für die ganze Familie

Programmtext