Vom 1. bis 9. August werden sich zwölf junge Menschen aus Deutschland und Tschechien auf eine ungewöhnliche Reise begeben – durch historische Orte entlang der deutsch-tschechischen Grenze, durch Archive, Interviews und Zeitzeugenberichte, und vor allem: durch die Frage, wie man von etwas erzählen kann, das eigentlich jenseits des Vorstellbaren liegt. Die Premiere ist mehr als eine Aufführung, sie ist auch eine Einladung zur Auseinandersetzung: Wie erzählt man Geschichte, die sich dem eigenen Verständnis oft entzieht? Welche Verantwortung tragen wir heute dafür? Und was kann Kunst leisten, um Erinnerung lebendig zu halten?
Für Dirk Zöllner sind es Kindheitserinnerungen: Die Lieder von Lift, Karat, Biege, Biebl, Bartzsch und Lakomy. In den Endtagen der DDR startet er mit seiner Band selbst eine Musikerkarriere, zu dieser Zeit wird Manuel Schmid geboren. Später entdeckt dieser den Soundtrack des Ostens für sich und wird Frontmann der Stern Combo Meissen. Nun, 36 Jahre nach dem Mauerfall, präsentieren die beiden gemeinsam die schönsten Balladen aus dem Land vor unserer Zeit. Keine Nostalgieshow, sondern die Pflege eines von ihnen geliebten Kulturerbes. Das Raue trifft auf das Zarte, Improvisation auf Struktur – So entstand eine Symbiose sehr unterschiedlicher Stimmen, die im Zusammenspiel mit den Mitmusikern live begeistert und berührt. Ausführende: Manuel Schmid: Keyboards & Gesang Dirk Zöllner: Gitarre & Gesang Marek Arnold: Keyboards & Saxofon André Gensicke: Keyboards